Sie haben einen Kaminofen und heizen gerne mit Holz! Nun möchten Sie sich jedoch nicht immer das Holz kaufen, sondern auch einmal selber Holz schlagen oder einen Baum fällen. Dann haben wir hier einige kleine Tipps für Sie, wie Sie das Holz trocknen sollten. Was Sie bei der Trocknungsphase des Holzes beachten sollten! Nachdem Sie die Stämme, den Ast oder den Baum geschlagen haben, sollte das Holz ausreichend trocknen, damit es sauber verbrennen kann und beim verbrennen nicht so qualmt. Dazu ist je nach Stärke des Holzes eine fast zweijährige Trocknungsphase notwendig. Dickere Stämme und Bäume sollten Sie auf ein bis zwei Meter Stücke schneiden und dann mehrere Monate lagern, bevor Sie mit der Weiterverarbeitung beginnen.
Ratsam ist es, dass das Holz eine Winterperiode draußen lagert und frostige Nächte die Feuchtigkeit im Holz zum Gefrieren bringt. Damit platzen die kleinen Holzporen und die Feuchtigkeit kann später leichter entweichen. Nachdem Sie das Holz etwa 18 Monate so gelagert haben, können Sie es zu Kaminholz weiterverarbeiten. Schneiden Sie es in so große Stücke, damit es ohne großen Aufwand in den Kamin gesteckt werden kann. Nach einer Lagerzeit von 18 Monaten hat das Holz, abhängig von der Holzstärke, immer noch einen Feuchtigkeitsgehalt von 46 bis 50%. Das ist eindeutig noch zu feucht für die Verbrennung. Aus diesem Grunde sollten Sie es noch weitere 5 bis 6 Monate in einem trockenen und vor Luftfeuchtigkeit geschützten Raum lagern. Je trockener der Raum, desto besser die Austrocknung des Holzes. Lassen Sie das Holz ausreichend trocknen! Je trockener das Holz ist, desto besser und qualmfreier verbrennt es und die Heizleistung wird effizienter. |