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Inhalatoren zum Inhalieren bei Krankheiten

 

Bei Erkrankungen der Atemwege, des Mundraums, des Rachenraums oder der oberen und unteren Atemwege eigenen sich Inhalatoren dazu, die Erkrankung zu bekämpfen bzw. die Erscheinungen zu lindern. Hat man sich eine Erkältung eingefangen, leidet man unter ständigen Reizhusten, die Nase und die Nasennebenhöhlen sind verstopft oder die Bronchien sind belegt, dann ist die Zeit für eine Inhalation gekommen.

Einige Unterschiede bei Inhalatoren für den Heimgebrauch!

Auch bei Inhalatoren für den Heimgebrauch gibt es zum Teil gravierende Unterschiede, die sich mehr oder weniger auf ein gutes Ergebnis bei der Inhalation auswirken. Mal davon abgesehen, ob es sich um elektrisch betriebene oder nicht elektrisch betriebene Inhalatoren handelt, können sich zudem noch Unterschiede in den Bauformen der Inhalatoren ergeben. So sind diese dann mehr oder weniger handlicher und somit zum Beispiel auch für Kinder gut geeignet. Möchte man auf einen Inhalator zurückgreifen, der nur mit heißem Wasser betrieben wird (Verdampfung der Inhalats), so sollte man auch an die Gefahren denken, die unter Umständen dadurch entstehen können. Wie schnell kann es passieren, dass man den Inhalator mit dem heißen Wasser umkippt und sich dann unter Umständen Verbrühungen einfängt.

Wie stark ist die Vernebelung / Verdampfung?

Ein weiteres Kriterium bei einem Inhalator kann zum Beispiel der Art und Stärke der Verdampfung sein. Während nicht elektrisch betriebene Inhalatoren zumeist über eine Heißwasserverdampfung arbeiten, werden bei elektrisch betriebenen Inhalatoren die Inhalate zur Inhalationstherapie durch spezielle Vernebler zerstäubt.

Ist die Vernebelung / Verdampfung ausschlaggebend?

Die Verneblung oder die Verdampfung bei einem Inhalator kann zum Beispiel dann eine Rolle spielen, wenn es sich darum geht, welche Art von Krankheit man behandeln möchte. Während eine grobe Verneblung hauptsächlich zur Behandlung des Mund- und Rachenraums sowie der oberen Atemwege verwendet wird, so können Inhalatoren mit einer feinen Zerstäubung auch zur Behandlung der unteren Atemwege eingesetzt werden. So lassen sich dann auch Bronchien und Lungenerkrankungen besser behandeln.

 

 

Nicht elektrisch betriebene Inhalatoren

In den meisten Haushalten findet man eher die nicht elektrisch betriebenen Inhalatoren. Diese beruhen im Großen und Ganzen auf die alt bewährte Methode, wie sie man aus Omas Zeiten noch kannte. Hier wurde einfach ein Kochtopf mit heißem Wasser, oder eine Schüssel, mit einem besonderen Inhalat, wie Kamillentee, auf einen Tisch gestellt. Nun durfte man die Nase über diese Schüssel halten und man konnte inhalieren. Zur Verstärkung wurde dann häufig noch ein Tuch über den Kopft und die Schüssel gelegt, so dass man auch wirklich nur das Inhalat einatmen konnte.

In der heutigen Zeit sind natürlich immer modernere Inhalatoren auf den Markt gekommen. Diese sind nicht nur handlicher, sondern können zum Teil auch noch die Inhalation durch gesondert geformte Nasen- und Mundstücke verstärken. Auch wird hier die Inhalationsflüssigkeit länger warm bzw. heiß gehalten. Da hier allerdings die Zerstäubung des Inhalats durch Verdampfen des Wassers entsteht, ist die Verneblung in den meisten Fällen des Inhalats sehr grob und ist somit hauptsächlich für die oberen Atemwege geeignet.

Elektrisch betriebene Inhalatoren

Die Flaggschiffe für Inhalatoren für den Heimgebrauch sind die elektrisch betriebenen Inhalatoren. Diese lassen sich häufig den Erkrankungen der Atemwege anpassen bzw. einstellen, so dass man gezielter eine Inhalation durchführen kann.

Durch eine feinere Zerstäubung gehen diese Geräte zumeist sparsamer mit dem Inhalat um, so dass man keine großen Mengen Inhalat benötigt.

Sind die Inhalatoren zusätzlich mit einem Schlauch und einem Mundstück, Nasenstück oder einer Kombination ausgestattet, so eignen sich diese Inhalatoren auch gut für Kinder. So nehmen diese nur den Schlauch mit dem Mund- Nasenstück in die Hand und kommen nicht unbedingt mit dem Gerät oder dem Inhalat in Berührung.

 

 

Seiten insgesamt: 142 - letzte Änderung: Samstag, 12. Mai 2012