Fieberthermometer - Wenn die Temperatur des Körpers nicht stimmt Wie die Bezeichnung Fieberthermometer schon aussagt: Hiermit wird eine erhöhte Temperatur des Körpers gemessen (in der Umgangssprache auch als Fieber bezeichnet). Eine zu stark erhöhte Körpertemperatur oder eine zu niedrigen Körpertemperatur deutet in den meisten Fällen auf eine Erkrankung des Körpers hin. Daher ist es eigentlich für fast jeden Haushalt ratsam, ein eigenes Fieberthermometer im Haus oder in der Wohnung zu haben. So kann man im Fall des Falles schnell herausfinden, ob mit dem eigenen Körper, mit dem Körper des Partners oder dem der Kinder nicht stimmt. Gute Gründe für ein FieberthermometerWährend eine leicht erhöhte Körpertemperatur schon einmal öfters vorkommt, zum Beispiel nach Anstrengungen wie Sport oder schweren Arbeiten, kann das im Krankheitsfall schon anders aussehen. Leicht erhöhte Temperaturen schaden dem Körper in der Regel nicht. Steigt die Temperatur aber schon um 1 oder 2 °C an, so fühlt man sich unwohl und krank. Die normale Körperkerntemperatur beträgt beim Menschen etwa 36 - 37 °C. Ab 38 °C bis 41 °C spricht man von Fieber (leichtem und starken Fieber), wobei es bei einer Körpertemperatur von 40 °C und höher in den problematischen und kritischen Bereich der Körperkerntemperatur geht. Daher ist es auch wichtig, bei Fieber eine kontinuierliche Kontrolle der Körpertemperatur durchzuführen. Auch eine zu niedrige Körpertemperatur sollte man im Auge behalten. Sinkt die Körperkerntemperatur unterhalb von 35 °C, kann es auch hier zu Problemen kommen. Welche Anforderungen sollte man an ein Fieberthermometer stellen?Fieberthermometer ist nicht gleich Fieberthermometer. Auch hier gibt es qualitative Unterschiede, die man beim Kauf eventuell beachten sollten. Für die meisten Haushalte sind wohl mit dem alt herkömmlichen Quecksilber - Fieberthermometer gut bedient. Es geht jedoch noch besser! Fieberthermometer sollten: - nicht leicht zerbrechen,
- eine genaue Körpertemperatur anzeigen,
- leicht zu bedienen sein und
- möglichst schnell zu einem Meßergebnis kommen.
Der letzte Punkt wird sich bemerkbar machen, wenn man Kleinkinder oder Kinder hat. Da diese häufig ungeduldiger sind, kann sich hier eine einfache und schnelle Messung der Körpertemperatur auszahlen.
Was für Fieberthermometer gibt es?:Nicht nur im qualitativen Sinne gibt es Unterschiede bei Fieberthermometern, sondern auch in der Funktions- und Arbeitsweise. - Quecksilber Fieberthermometer (Ausdehnungsthermometer)
Das alt bewährte Fieberthermometer, was wohl vor allem noch die ältere Generation zu gut kennt. In einem sehr dünnen Kapillar dehnt sich während der Messung Quecksilber aus und zeigt nach einigen Minuten die maximal gemessene Temperatur des Körpers an. Diese kann man dann über eine Skala ablesen. In modernen Fieberthermometern befindet sich heutzutage noch selten Quecksilber. Häufig kommen andere Flüssigkeiten, wie Alkohol / Galinstan zum Einsatz. - Digitale Fieberthermometer
Die modernere Art der Fiebermessung stellen die digitalen Fieberthermometer dar. Hier wird die Körpertemperatur über einen elektrischen Sensor gemessen. Steigt die gemessene Körpertemperatur nicht weiter an, so ertönt in der Regel ein kurzer Piepton und die Fiebermessung ist beendet. Das Messergebnis wird dann in einer digitalen Ausgabe auf einem kleinen Display angezeigt. - Infrarot Fieberthermometer
Die modernsten aller Fieberthermometer stellen die Infrarot Fieberthermometer dar. Hier wird eine Schnellmessung der Körpertemperatur über die Stirn oder über die Ohren (Trommelfell) durchgeführt. Diese Messung dauert in der Regel nur einige Sekunden und liefert dann die entsprechend gemessenen Werte. Da die Messung sehr schnell geht, sind solche Infrarot Fieberthermometer besonders für die Messung bei Kleinkindern und Babys geeignet.
Egal, für welche Art von Fieberthermometer man sich entscheidet. Alle haben eins gemeinsam: Sie messen die Körpertemperatur. Wer sich jedoch ein wenig Luxus gönnen möchte, für den ist ein Infrarot Fieberthermometer wohl die richtige Wahl. Das könnte Sie auch noch interessieren: |
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