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Tipps zur richtigen Kompostierung

 

Komposter ist nicht gleich Komposter! Schon hier gibt es Unterschiede, welche den Komposter selber betreffen. Einige Unterscheidungsarten sind zum Beispiel, ob es sich um einen Garten - Kompost und Komposter - richtige KompostierungThermokomposter oder einen einfachen Holzkomposter handelt. Welschen Komposter Sie verwenden möchten, hängt allein von Ihnen ab und von der Größe und Beschaffenheit Ihres Gartens.

 

Wie sollte der Standort des Komposters sein

Je nach Komposter unterscheiden sich die Standorte. Ein normaler Komposter sollte nicht in der prallen Sonne stehen und etwas Wind geschützt sein. Ideal ist es, wenn dieser unter einem Baum steht und bei Regen nicht die volle Nässe abbekommt. Ein Thermokomposter kann in der prallen Sonne stehen, insofern dieser abgedeckt ist. Somit kann er die Wärme der Sonnenstrahlen zusätzlich nutzen, um den Kompost zu erwärmen. Ein Komposter benötigt viel Wärme, die er sogar bei der Kompostierung beziehungsweise beim Verrottungsprozess zum Teil selber erzeugt.

 

Beschaffenheit des Bodens / Untergrund

Der Untergrund für den Komposter sollte so beschaffen sein, dass er später keine Staunässe erzeugen kann. Zumeist stellt man den Komposter so auf, dass er auf dem freien Boden zu stehen kommt. Sie können auch Rasengittersteine verwenden, damit der Komposter später geradesteht. Diese Steine lassen die Feuchtigkeit durch in das Erdreich und verhindern so die Staunässe. Stellen Sie den Komposter so auf, dass Sie später ohne Probleme an den Kompost kommen können. Falls der Komposter über eine spezielle Öffnung verfügt, über die man den Kompost beziehungsweise den Humus entnehmen kann, sollte der Komposter so gestellt werden, dass man auch ohne großen Aufwand an dieser Öffnung gelangt.

 

Welche Größe ist die richtige

Die Größe des Komposters hängt in erster Linie von der Größe des Gartens ab. Weiterhin spielt natürlich die Beschaffenheit und Aufteilung des Gartens eine große Rolle. Besteht der Garten überwiegend aus Rasen beziehungsweise Rasenfläche, benötigt man gerade in den Sommermonaten einen größeren Komposter. Vor allem dann, wenn man den Rasen jede Woche einmal mäht und den Rasenschnitt mit in den Kompost gibt. Je nach Rasenfläche können so schnell mehrere Körbe Rasenschnitt zusammenkommen.

 

Besteht der Garten hauptsächlich aus Sträuchern und Bäumen, dann wird wohl der Komposter gerade in der Herbstzeit ein größeres Volumen benötigen. Alleine das anfallende Laub nimmt in der Anfangsphase sehr viel Platz im Komposter weg.

 

Ein weiterer Faktor ist die Beschaffenheit des Komposters! Ist dies ein Thermokomposter oder ein Holzkomposter? Bei einer Gartengröße von etwa 100 m² benötigt man bei einem Thermokomposter etwa einen Kompostergröße von 400 Liter bis 1000 Liter Volumeninhalt. Möchten Sie lieber einen Holzkomposter, dann sollten Sie etwa 800 Liter bis 1500 Liter Volumeninhalt rechnen. Die Aufstellmaße liegen dabei zwischen 0,70 und 1,20 Meter mal 0,70 und 1,20 Meter. Die Höhe eines Komposters beträgt in der Regel von 0,70 Meter bis etwa 1 Meter.

 

Wie Verrottet der Inhalt des Komposts am besten

Damit der Kompost richtig arbeiten kann, benötigt er Feuchtigkeit, viel Luft und Wärme. Das Material was in den Kompost geworfen wird, sollte nicht mehr zu feucht sein. Auch sollten sie vermeiden, dass der Kompost zu viel Regen abbekommt. Aus diesem Grunde sollten Sie den Kompost immer abdecken. Damit verhindern Sie, dass das Material im Kompost anfängt zu faulen. Schließlich soll es ja verrotten. Die Abdeckung verhindert zudem, dass an heißen Tagen zu viel Feuchtigkeit aus dem Kompost entweicht. In den kalten Jahreszeiten, in denen der Kompost selten benutzt wird, sollten Sie diesen mit Stroh oder genügend Laub von oben dämmen. Das verhindert, dass der Kompost zu stark auskühlt.

 

Ab und an sollten sie den Kompost umwälzen! Gerade, wenn Sie viel Rasenschnitt in den Kompost gegeben haben, kann es vorkommen, dass sich der Kompost verdichtet und so schlecht atmen kann und zu wenig Sauerstoff erhält. Durch die Umwälzung werden solche verdichteten Massen wieder aufgelockert und anderes oder trockenes Material kann sich mit diesen verdichteten Massen vermischen.

 

Wie und womit kann man die Verrottung beschleunigen bzw. unterstützen

Im Handel erhalten Sie Kompostbeschleuniger, die den Verwaltungsprozess des Komposts beschleunigen können. Je nacheingeführter Menge in den Kompost sollten Sie eine Hand voll von diesem Kompostbeschleuniger über den Kompost streuen. Durch Umwälzung des Kompost können sie zusätzlich die Verrottung unterstützen, da dabei bereits verrottetes Material unter den frischen Kompost gemischt wird. Dieser enthält Mikroorganismen, der die Verrottung beschleunigt.

 

Ab wann kann der Kompost genutzt werden

Sie können den Kompost in der Regel dann benutzen, wenn er etwa aussieht wie frischer Waldboden oder wie Humus, indem man im Handel kaufen kann. Er zeigt dabei eine bräunliche Verfärbung und hat zumeist einen angenehmen Geruch. Nehmen Sie eine wenig Kompost in die Hand! Fühlt dieser sich trocken und locker an und es sind kaum noch Bodentiere zu erkennen, dann ist der Kompost fertig und kann für den Garten eingesetzt werden. Sie sollten den frischen Kompost durch ein grobes Sieb filtern und das ausgesiebte wieder in den Kompost werfen.

 

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Seiten insgesamt: 140 - letzte Änderung: Freitag, 3. Februar 2012