Die Feuerzangenbowle gehört wohl mit zu den bekanntesten Bowlen schlechthin. Sicherlich trägt zu dem Bekanntheitsgrad der gleichnamige Film bei, indem Heinz Rühmann die Hauptrolle spielte. Was man für eine Feuerzangenbowle benötigt:Bowlentopf oder ein ähnliches Gefäß, in dem man die Bowle erhitzen kann. Ein großer Topf kann hier auch seine Dienste leisten, sieht jedoch noch lange nicht so bezaubernd aus, als ein richtiger Bowlentopf. Orangen, Zitronen, mindestens eine Flasche trockenen Rotwein, Gewürze wie Gewürznelken, Zimtstangen und Sternanis, einen Spiritusbrenner, Zuckerhut, Zuckerhutzange oder Zuckerhutblech, Rum mit etwa 70%igen Alkoholanteil, Kelle, vorgewärmte Gläser Zubereitung der Feuerzangenbowle:Die Orangen und die Zitronen schneidet man in Stücke, Würfel oder Scheiben. Die Schale der Orangen und Zitronen verbleiben an der Frucht und werden nicht entfernt. Den Rotwein gießt man nun in einen Bowlentopf und gibt anschließend die in Stücke geschnittenen Orangen und Zitronen hinzu. Jetzt fehlen noch die Gewürze, die man leicht über den Rotwein verstreut. Anschließend noch ein wenig umrühren. Vor dem Servieren sollte man das Ganze auf einer Herdplatte schon einmal erhitzen und ein wenig ziehen lassen. So können die Aromen der Orangen- und Zitronenstücke sich mit dem Rotwein vermischen. Ist es soweit und die Bowle soll serviert werden, so nimmt man den Bowlentopf und stellt diesen auf den Spiritusbrenner auf dem Tisch vor den Gästen auf. Dabei sollte der Spiritusbrenner schon angezündet sein, so dass die Bowle nicht zu sehr auskühlen kann. Der Zuckerhut wird nun in die Zuckerhutzange gesteckt und dann über dem Topf mit der Bowle aufgelegt. Die Spitze des Zuckerhutes sollte dabei nach oben zeigen. Am besten ist es, wenn man vorher ein wenig mit dem Anbringen des Zuckerhutes und der Zuckerhutzange übt. Mit einer Kelle übergießt man nun den Zuckerhut mit ein wenig Rum, so dass dieser gut getränkt ist. Hilfreich ist es dabei, wenn man nicht den ganzen Rum auf einmal über den Zuckerhut gießt, sondern in kleinen Abständen. Ist der Zuckerhut gut getränkt, so wird dieser mit einem Feuerzeug oder einem Streichholz angezündet. Dabei sollte man das Licht ein wenig dämpfen, damit die Atmosphäre steigt und die Flamme gut zu sehen ist. Der Zuckerhut fängt nun an, mit und mit zu zerlaufen und träufelt dabei in den Bowlentopf mit dem Rotwein. In Regelmäßigen Abständen sollte man dabei den Zuckerhut weiter mit Rum aus der Kelle beträufeln, so dass der Zuckerhut nach und nach vollständig zerlaufen ist. Ist de Zuckerhut verlaufen, so kann man die Feuerzangenbowle servieren. Dabei schüttet man mit der Kelle die Bowle in die vorgewärmten Gläser. Dabei sollte man darauf achten, dass man jedem Glas ein Stück oder eine Scheibe Orange oder Zitrone mit hinzu gibt. |