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Energiesparen mit Klimageräten und Klimaanlagen

 

Klimageräte verbrauchen sehr viel Strom, dass dürfte jeden wohl bekannt sein. Nicht selten verbrauchen diese 2000 bis 2500 Watt an Strom in der Stunde. Stromsparen mit der Klimaanlage So kommen schon mal schnell einige KW/h an Jahresverbrauch im Kühlbetrieb zustande. Wer aber glaubt, dass man mit einem Klimagerät keinen Strom sparen kann, der ist auf dem Holzweg.

 

Nur auf die Technik und wie man Klimageräte einsetzt, kommt es an.

Wichtig ist, dass sie als erstes für sich klären müssen, wozu sie die Klimaanlage benötigen. Die meisten setzen die Klimaanlage nur dazu ein, um in der Nacht besser schlafen zu können. Andere wiederum möchten damit ihre Büroräume oder ihr Wohnzimmer kühlen. Egal, für welche Art sie die Klimaanlagen einsetzen, sie sollten das Gerät nur dann einschalten, wenn sie es benötigen. Wenn sie sich nicht in den Räumen aufhalten, könnten sie rein theoretisch das Gerät ausschalten. Das alleine spart schon eine Menge an Strom.

 

Wenn Sie die Klimaanlage dazu benötigen, um ihr Schlafzimmer zum schlafen herunter zu kühlen, sollten Sie das Gerät etwa eine Stunde bis zwei Stunden vor dem schlafen gehen einschalten. Wenn sie morgens aufgestanden sind, sollten Sie das Gerät wieder ausschalten. Haben Sie eine Klimaanlage, die das Wasser vom Kondensatoren in einem Behälter sammelt, sollten Sie diesen vor dem schlafen gehen entleeren. Es bringt ihnen nichts, außer Stromverbrauch, wenn sich die Klimaanlage mitten in der Nacht ausschaltet, weil der Behälter mit Wasser voll ist. Den Behälter sollten Sie im übrigen regelmäßig entleeren.

 

Manchmal hilft auch nur die Entfeuchtung eines Raumes

Wenn sie in ihrem Schlafzimmer angenehme Temperaturen zum schlafen haben aber die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, dann sollten Sie die Klimaanlage auf Entfeuchten stellen und nicht auf Kühlen. In den meisten Fällen reicht es sogar aus, dass der Luft die Luftfeuchtigkeit entzogen wird. Je höher die Luftfeuchtigkeit ist, desto schwieriger fällt es unserem Körper, Schweiß an die Luft abzugeben.

 

Wenn Sie eine Klimaanlage in Betrieb nehmen, dann sollten Sie in jedem Fall alle Türen und Fenster des Raumes schließen, in der die Klimaanlage betrieben wird. Es bringt rein gar nichts, wenn die Klimaanlage kalte Luft raus bläst und ständig warme Luft von Außen nach strömt. Machen Sie den Raum so dicht wie möglich.

 

Die Raumgröße für die Klimaanlage beachten

Viele Monoblockklimaanlagen sind nur für eine bestimmte Raumgrößen ausgelegt. Beachten Sie daher immer die Angaben des Herstellers und betreiben die Klimaanlagen in die für sie geeigneten Räumen. Wird eine Klimaanlage in die für sie übergroßen Räumen betrieben, läuft dieser ständig durch und erreicht nur eine leichtere Abkühlung des Raumes. Verbraucht eine Klimaanlage etwa 2000 W pro Stunde und würde acht Stunden durchlaufen, dann hätte sie 16.000 W an Strom verbraucht, was dann 16 kW macht. Rechnen sie dies nun auf eine Woche hoch, dann erhalten Sie 112 kW Strom, den sie verbraucht hätten.

 

Auch heute noch gut - die alte deutsche Klimaanlage

Wenn die Außentemperaturen niedriger sind als die Innentemperaturen, dann sollten Sie die gute alte deutsche Klimaanlage zum Zuge kommen lassen. Das bedeutet soviel wie alle Fenster auf und Durchzug. Das spart enorm viel Energie ein und lässt ihre jährliche Stromabrechnung nicht so schnell hoch klettern.

 

In der Regel sind die Außentemperaturen in der Nacht niedriger und Sie können so ihre Wohnung oder ihr Haus mittels einem kleinen Durchzug in der Nacht herunter kühlen. Tagsüber sollten Sie alle Fenster schließen, um einen Durchzug zu vermeiden. Haben Sie Rollos vor den Fenstern, dann sollten Sie diese herunterlassen, sobald die Sonneneinstrahlung die Fenster erreicht. Somit kann die Luft in den Räumen nicht durch die Sonneneinstrahlung erwärmt werden und die Fensterrahmen, die angestrahlten Möbel und Wände die Wärme nicht aufnehmen. Mit dieser Methode unterstützen sie ihre Klimaanlage, so dass sie nicht soviel leisten muss, und können damit Strom und Geld einsparen.

 

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Seiten insgesamt: 140 - letzte Änderung: Freitag, 3. Februar 2012