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Energiesparen beim Heizen

 

Jedes Jahr aufs neue! Die Herbst- und Wintermonate stehen vor der Tür und es muss wieder geheizt werden. Gerade in der heutigen Zeit, wo die Energiepreise so hoch wie noch nie sind, sollte man besonders darauf achten, dass man nicht unnötig Energie verschwendet beim heizen. Mit einigen kleinen Tipps und Tricks können sie ihrer Heizkosten senken. Dabei gilt es nur, einige kleine Dinge zu beachten und diese auch regelmäßig beziehungsweise kontinuierlich anzuwenden.

Das Lüften von Räumen während der Heizperiode!

Während der Heizperiode sollten Sie alle Fenster immer geschlossen halten. Das verhinderte Durchzug und lässt die Wärme im Haus. Nur zum Lüften sollten die Fenster geöffnet werden.

Zum Lüften die Heizkörper herunter drehen und dann die Fenster aufmachen. Lüften Sie nur soviel, wie notwendig. Verhindern sie, dass die Räume völlig auskühlen. Wenn sie eiskalte Räume wieder aufheizen müssen oder sogar die nun erkalteten Wände aufheizen müssen, dann wird es erst richtig teuer. Vor allem dann, wenn Sie dies regelmäßig machen.

Sollten Sie dennoch einmal Lüften müssen, während die Heizungen laufen, darauf achten, daß kein Durchzug entsteht. Machen sie niemals die Fenster zum Lüften auf, lassen die Heizungen dabei an und verlassen dann das Haus oder ihre Wohnung.

Verhindern sie eine Dauerlüftung in Kellerräumen beziehungsweise im Keller! Besonders bei Altbauten hat man oft noch alte Kellerfenster, die auch während der Heizperiode permanent offen stehen. Diese sollten Sie wenn möglich alle schließen und auch geschlossen halten. Eine permanente Lüftung mit kalter Luft lässt die Kellerräume erkalten und die Kälte zieht dann in das Mauerwerk und in die Decke des Kellers beziehungsweise des Fußbodens der darüber liegenden Räume.

Fenster waren und sind auch heute noch eine Schwachstelle!

Bei alten Holzfenstern und Holztüren sollten Sie diese daraufhin überprüfen, ob diese noch dicht abschließen und keinen Durchzug verursachen. Sollten Sie feststellen, dass ein Fenster oder eine Türe undicht ist, dann können Sie zumeist in Baumärkten Dichtungsmaterial bekommen, um die Türen oder Fenster abzudichten. Dies gilt natürlich auch für Thermopenfenster älterer Baureihe.

Bei Fenstern mit einer Einfachverglasung können sie auch im Baumarkt spezielle Folie kaufen, die Sie wie ein zweites Glas an den Holzrahmen anbringen können. Damit erhalten Sie so was Ähnliches wie eine Thermopenverglasung, die zusätzlich Energie spart. Alter Holztüren, wie sie schon einmal im Kellerabgängen zu finden sind, können Sie mit Styropor oder Glaswolle zusätzlich dämmern. Damit verhindern Sie, dass Wärme über die kalten Holztürflächen nach außen abgegeben wird.

Auch beliebt sind die so genannten Türdackel, die man direkt vor die Türe legen kann. Gehen Sie die verschiedenen Türen ihrer Wohnung beziehungsweise ihres Hauses ab und prüfen diese, ob Sie am unteren Ende der Türe einen Luftzug spüren. Gegebenenfalls können sie auch ein Feuerzeug vor die Türe halten. So lassen sich schnell Schwachstellen und Zugluft an der Türe herausfinden. Falls Sie die Zugluft nicht mit Dichtungsband beheben können, können Sie einen Türedackel vor die Türe legen.

Nicht isolierte Speicher lassen die Wärme ungehindert entweichen!

Eine weitere Schwachstelle sind Speicher, die schlecht isoliert sind. Falls Sie noch über solch einen Speicher verfügen, sollten Sie einmal über eine Isolierung nachdenken. Das kann ihnen sehr viel Geld ersparen. Sicherlich müssen sie erst einmal investieren, aber das rechnet sich in den laufenden Jahren alle Mal. Gerade dann, wenn man über die Ölpreise nachdenkt. Eine einfache Speicherisolierung kann auch von einem Laien durchgeführt werden. Das Material, was sie dafür benötigen, können Sie im Baumarkt erhalten. Wenn Sie sich nicht sicher sein sollten oder keine Zeit dafür haben, dann lassen Sie es doch von einem Fachmann machen. Informieren Sie sich auch bei Ihrem Steuerberater, ob sie solche Renovierungsarbeiten beziehungsweise die Isolierungsarbeiten von der Steuer absetzen können. So können Sie so mindestens einen Teil des investierten Geldes wieder zurückbekommen.

Auch Speicherfenster sollten natürlich während der Heizperiode geschlossen sein. Daher sollten Sie vor Beginn der Heizperiode die Speicherfenster prüfen und auch einmal nachsehen, ob dies auch wirklich richtig geschlossen sind.

 

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Nicht immer holt man das Optimale aus allen Energiesparmöglichkeiten heraus. In einem solchen Fall kann dann ein anderer Stromtarif weiterhelfen und so die Haushaltskasse stark entlasten.
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Nicht immer hat man sich auch wirklich optimal abgesichert! Häufig hat man noch alte Verträge mit zu hohen Beitragssätzen.
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Seiten insgesamt: 140 - letzte Änderung: Freitag, 3. Februar 2012